Bürgerinformation durch „neue“ Medien?: Analysen und by Herbert Kubicek, Ulrich Schmid, Heiderose Wagner

By Herbert Kubicek, Ulrich Schmid, Heiderose Wagner

Dr. rer. pol. Herbert Kubicek ist Professor für Angewandte Informatik und Leiter der Forschungsgruppe Telekommunikation der Universität Bremen.
Dipl.-Pol. Ulrich Schmid ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Telekommunikation der Universität Bremen.
Heiderose Wagner, M.A. Kommunikationswissenschaft, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Telekommunikation der Universität Bremen.

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Herausforderungen im Reorganisationsmanagement : Theorievergleich, Kritik, Fallstudie

Clemens Rissbacher zeigt, wie sich das ständige Werden von Organisationen in Abhängigkeit von der herrschenden Gesellschaftsordnung vollzieht und über welche Möglichkeiten die Führung verfügt, dieses Werden von Organisationen zu beeinflussen. Deutlich wird dies anhand einer detaillierten Fallstudie zur Reorganisation eines Transportunternehmens.

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Krotz 1992, S. 228) verstanden werden konnen. 34 Jeder Akteur in einem Mediensystem ist iiber eine Vielzahl von Rollen mit anderen Akteuren verbunden. So wird beispielsweise ein Redakteur gegeniiber seinen Kollegen eine andere Rolle einnehmen als gegeniiber dem Ressortleiter oder dem Publikum. Schmidt differenziert die Handlungsrollen35 nach dem Grad ihrer Professionalisierung und Institutionalisierung, und er empfiehlt, sie nach folgenden Gesichtspunkten weiter zu spezifizieren: Erstens sei danach zu fragen, wer in einer jeweiligen Rolle handelt, ob es sich dabei urn einzelne Akteure, urn Akteursgruppen oder urn Organisationen handelt.

Warum verband sich vor 15 Jahren mit der damals bereits existierenden Videotechnik noch kein Stichwort "Medium", und warurn ist der Medienwissenschaft heute wiederum das Tonband keinen Stichworteintrag mehr wert? B. E. fUr die Bewertung von Techniken als Medien vor allem ihr jeweiliger sozialer Institutionalisierungsgrad ausschlaggebend. Die von Faulstich als Medien aufgefUhrten Techniken zeichnen sich in ihrem jeweiligen historischen Kontext - einerseits durch eine komplexe Produktions-, Distributions- und Nutzungsorganisation aus, und sie wei sen andererseits auch eine gewisse medienkulturelle Eigenstandigkeit auf.

47 4 Institutionalisierungsprozesse Kulturelle & Organisatorische Entwicklung Diffusion ~~ ~~ ~ ~ oc :::: ::: ~S " :::: '--t:: ,@~ /. ;: Q /. :: ~ I--{ Konzept /~ Formierung Universelle Offnung ~ .. Partielle Offnung / .... ~ l!. J - ...... TeilOtTentIichkeit JII ........ I""'" BinnenOtTentIichkeit ... ~ Werkstatt Globale OtTentIichkeit Produkt Technische Entwicklung Infrastrukturelle Einbettung Abb. 9: Technische und kuiturell/organisatorische Entwicklung Die Bezeichnungen auf der vertikalen (kulturelle und organisatorische Entwicklung) und horizontalen Achse (technische Entwicklung) benennen die institutionellen Merkmale eines Medienentwicklungsprozesses.

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