Das Prinzipienproblem in der Philosophie des Thomas von by Wilfried Kühn

By Wilfried Kühn

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Herausforderungen im Reorganisationsmanagement : Theorievergleich, Kritik, Fallstudie

Clemens Rissbacher zeigt, wie sich das ständige Werden von Organisationen in Abhängigkeit von der herrschenden Gesellschaftsordnung vollzieht und über welche Möglichkeiten die Führung verfügt, dieses Werden von Organisationen zu beeinflussen. Deutlich wird dies anhand einer detaillierten Fallstudie zur Reorganisation eines Transportunternehmens.

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3, 35; In 6 Met. 1. 1, 1145; v g l . In 3 An. 1. 16, 845f; I-II 95, 2 3 Vgl. p o s t . 1. 4, 43; In 6 Met. 1. 1, 1146; In 7 Met. 1. 208f 4 I-II 94-4 9 Ethikentwürfe gegenüber seinem strengen Begriff von s y n ­ thetischer Methode in der Ethik liegt. [1] 4. Das letzte der zitierten Argumente für Thomas' Einschätzung der praktischen Vernunft, sie könne nicht die höchste Wis­ senschaft h e r v o r b r i n g e n , da der Mensch nicht das höchste Wesen sei, wird schon durch Thomas selbst in Frage g e ­ stellt.

Zweitens besteht diese Tätig­ keit wesentlich in der Negation, d u r c h die erst etwas von etwas - somit anderem - geschieden wird; n u r in diesem Kontext g e ­ winnt das Negative - soweit ich sehe - bei Thomas eine konsti­ tutive logische Funktion. - Weil Thomas hier ausdrücklich für die Transzendentalien 'Seiendes' und 'Nichtseiendes' auch die Formen des Urteils, Affirmation und Negation, einsetzt, bietet er eine v e r b e s s e r t e Grundlage für die Interpretation, daß die Transzendentalienreihe für die in ihre allgemeinsten logischen Formen sich selbst differenzierende Vernunft s t e h t , auf die deshalb eine konsequente Suche nach dem Unterscheidungsprin­ zip schlechthin zurückkommen muß.

Gemeint war: Die unbelebten Dinge erkennen den Zweck i h r e r Bewegung nicht und s t r e b e n ihm nicht zu, sondern wer­ den auf ihn gerichtet, die vernunftlosen Lebenwesen haben zwar eine (sinnliche) Erkenntnis vom Zweck, e r s t r e b e n ihn und die zugehörigen Mittel aber aufgrund einer "natürlichen Neigung und mehr getrieben als handelnd", die vernünftigen bestimmen sich dagegen auch dazu, den Zweck und seine Mittel zu begeh­ ren und brauchen deshalb keinen Bewegungsgrund mehr zu spezifischen Zwecken, der ihnen äußerlich wäre; ohne daß Tho­ mas es so a u s d r ü c k t , läßt er doch den Rekurs auf solches, das 1 I 82, 4 ad 1: "Intellectus dupliciter considerari potest: uno modo, secundum quod intellectus est apprehensivus entis et veri universalis; alio modo, secundum quod est quaedam res et particularis potentia habens determinatum actum.

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