Der Baum: Eine Biografie by David Suzuki

By David Suzuki

Bäume gehören zu den größten und faszinierendsten Lebewesen. In alten Kulturen und Religionen wurden sie als Sitz der Götter oder übernatürlicher Wesen verehrt. Noch heute beeindruckt der Anblick imposanter Buchen und mächtiger Eichen. Manche Bäume blicken auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück; könnten sie sprechen, sie hätten einiges zu berichten. David Suzuki und Wayne Grady erzählen eine solche Geschichte. Ihre 'Biografie eines Baumes' – beeindruckend illustriert durch Federzeichnungen des kanadischen Künstlers Robert Bateman – beschreibt sieben Jahrhunderte im Leben einer Douglasie. Erzählt wird nicht allein die Geschichte in ihrem ökologischen Kontext, etwa wie es dem Samen gelingt, Wurzeln zu schlagen, oder wie der heranwachsende Baum Wind und Wetter trotzt. Eingebunden sind zahlreiche Ausflüge in die Kulturgeschichte der Menschheit und die Evolutionsgeschichte unseres Planeten. Ein wahrhaft gelungener Blick darauf, wie alles mit allem zusammenhängt, und eine großartige Hommage an das Wunder namens Leben.

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Schließlich sinkt die Temperatur und aus dem Regen wird Schnee; denn unser Samen liegt an einer Anhöhe, wo von November bis Anfang April Schnee die vorherrschende Form des Niederschlags ist. Der Schnee füllt das Tal und deckt die vom Feuer gezeichneten Reste des Waldes zu. Bald sind nur noch die aufrecht stehenden Baumgerippe schwarz und die Hufabdrücke der Wapitis und Weißwedelhirsche, die hier geschwind durchwandern, auf dem Weg zu lohnenderen Weidegründen in tiefer liegenden Gebieten. 12 18:38 Seite 37 Der Urwald Nach dem Rückzug der Gletscher haben die Wälder verlorenes Terrain zurückerobert.

Wie es aber von dort in die Blätter oder Nadeln transportiert wird, ist nach wie vor ein Rätsel. Derzeit neigt man zu der Hypothese, dass die Verdunstung aus den Blättern ein Vakuum hinterlässt, und dass dieses Vakuum dann das Wasser durch das Xylem hochsaugt. Vielleicht gibt es sogar Pumpmechanismen, durch die Wassermoleküle aktiv geschoben oder gezogen werden. Wird eine Xylemsäule durchstochen – beispielsweise durch tunnelbohrende Insekten –, dringt Luft ein. Diese Säule wird dann für den Rest des Baumlebens kein Wasser mehr nach oben bringen.

Die Beeren wurden ebenfalls getrocknet, dann zerstoßen, mit Lachsöl vermischt und geröstet. 12 18:38 Seite 45 lebenden Küsten-Salish durchaus Sinn ergeben haben. « Mit Rosen hat Muir möglicherweise eine breite Palette von Pflanzen bezeichnet, von echten Rosen bis zur Scharlacherdbeere (Fragaria virginiana), zur Oregonpflaume (Osmaronia cerasiformis) und zu dem beeindruckenden Wald-Geißbart (Aruncus sylvester) – allesamt zur Familie der Rosengewächse gehörend und in den kühlen, hoch gelegenen Gehölzen des Douglasienwaldes zu finden.

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