Die Macht der Macht by Reiner Neumann

By Reiner Neumann

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Herausforderungen im Reorganisationsmanagement : Theorievergleich, Kritik, Fallstudie

Clemens Rissbacher zeigt, wie sich das ständige Werden von Organisationen in Abhängigkeit von der herrschenden Gesellschaftsordnung vollzieht und über welche Möglichkeiten die Führung verfügt, dieses Werden von Organisationen zu beeinflussen. Deutlich wird dies anhand einer detaillierten Fallstudie zur Reorganisation eines Transportunternehmens.

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Situativ-interaktionistische Theorien nehmen an, dass die verschiedenen Elemente einer Situation den größeren Einfluss auf unser Verhalten haben. Sie setzen voraus, dass wir unser Verhalten kontinuierlich verändern können. Konzepte wie das des lebenslangen Lernens beruhen auf dieser Grundannahme. Die Theorie vom sozialen Austausch: Social Exchange Theory Dieser Ansatz wird auch von der alltäglichen Erfahrung gestützt. Macht braucht ein Gegenüber. Das Gutachten des Experten kann die Investitionsentscheidung nur dann beeinflussen, wenn der Vorstand die Expertise akzeptiert.

Zugehörigkeitsgefühle äußern sich nach McClelland im Wunsch, Bestandteil einer Gruppe zu sein und dort Sicherheit zu finden. Personen mit hohem Zugehörigkeitsstreben bevorzugen konfliktfreie Situationen und Interaktionen mit geringem Wettbewerb. Der Eigenschaftsansatz erklärt Macht als die Eigenschaft einer Person. Getrieben wird der Mensch von dem Bedürfnis nach Macht und Dominanz. Der Mächtige wird – unabhängig von der Situation – immer versuchen, Macht über andere auszuüben. Darum sucht er bevorzugt Situationen auf, die ihm genau dies ermöglichen.

Schon ein attraktives Baby wird mehr angelächelt und heimst mehr Aufmerksamkeit ein. Körpersprache und Aufmerksamkeit Beim ersten Kontakt werden negative Emotionen schneller wahrgenommen als positive – vielleicht hat das mit der möglichen Bedrohung zu tun, die eine schnelle Reaktion erfordert. Fehlen eindeutig positive Signale, so ist der Gesamteindruck eher negativ. Positive Signale sind eine entspannte Körperhaltung, das Lächeln unseres Gegenübers und eine warme freundliche Stimme. Weitere entscheidende Elemente sind die Aufmerksamkeit des Anderen für uns – körperliche Hinwendung, Lächeln und Nicken.

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