Gesenkschmiede: Zweiter Teil: Herstellung und Behandlung der by Hugo Kaessberg

By Hugo Kaessberg

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book information mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Betrachtet guy den ProzeB des Konstruierens hinsichtlich sei ner Tatigkeiten, so kann guy feststellen, daB bei ihm vor al lem Informationen gewonnen, verarbeitet und ausgegeben werden mussen; guy spricht von einem Informationsumsatz / 1 /. Ein hoher Zeitanteil wird hierbei fur die Informationsbeschaf fung benotigt, die je nach Tatigkeitsbereich 15% bis 20% der gesamten Konstruktionszeit betragt / 2 /.

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Die richtige Achsendeckung nach Einbau wird auch bisweilen durch Einschlagen von Blei geprüft. Kühlen nnd Ausblasen der Gesenke. Die Gesenke erhitzen sich beim dauernden Gebrauch auf etwa 250 ... 400°; Schmiedemaschinengesenke und Gesenke bei anderen schnellen Arbeitsverfahren bis auf etwa 550°. Das macht eine Kühlung nötig, falls nicht vorzeitiger Verschleiß eintreten soll; denn bei 4 ... 103). Gekühlt wird einesteils durch Lüften der Schmiedestücke, das ist das Abheben vom Gesenk nach jedem Schlag, anderenteils durch Druckluft, die durch einen Metallschlauch oder ein Gelenkrohr mit Düse an das Untergesenk geführt wird.

An jeder Seite sind sie mit 2 ... 4 Schrauben zu befestigen. h = mindestens 60 bis 100 mm, b = 80 ... 100 mm oder mehr. Schwalben und Keile wie bei Gesenken, Unterseite ebenfalls gehobelt. Abb. 85 zeigt das Werkzeug zur Herstellung einer Nabe unter einer Schmiedekurbelpresse. Das Stück liegt in den verschiedenen Arbeitsgängen am Boden: I = angestauchtes Vorstück (Entzunderung), II = vorgeformtes Stück, III = fertiggesenkgeschmiedete und gelochte Nabe. Das Werkzeug zu I ist rechts eingebaut. Der Gesenkhalter im Tisch enthält die runden Einsatzgesenkunterteile II Abb.

Gehärtete Schnitte sind anzulassen: Wasserhärter stärker. als Öl- und Lufthärter. Wasserhärter: Anlaßfarbe braun bis violett. Öl- und Lufthärter: Anlaßfarbe gelb bis rot. Die Stempel werden nur an der Druck- bzw. Schneidstelle senkrecht zur Achse ins Kühlbad getaucht auf eine der Form entsprechende Tiefe. Den noch glühenden Stempelschaft läßt man von rückwärts aus gelb bis violett an. Ölhärter werden meist ganz in Öl eingetaucht. Öl- und Lufthärter werden durch Erwärmen des rückwärtigen Stempelschaftes angelassen.

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