Herausforderungen im Reorganisationsmanagement : by Clemens Rissbacher

By Clemens Rissbacher

Clemens Rissbacher zeigt, wie sich das ständige Werden von Organisationen in Abhängigkeit von der herrschenden Gesellschaftsordnung vollzieht und über welche Möglichkeiten die Führung verfügt, dieses Werden von Organisationen zu beeinflussen. Deutlich wird dies anhand einer detaillierten Fallstudie zur Reorganisation eines Transportunternehmens.

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Herausforderungen im Reorganisationsmanagement : Theorievergleich, Kritik, Fallstudie

Clemens Rissbacher zeigt, wie sich das ständige Werden von Organisationen in Abhängigkeit von der herrschenden Gesellschaftsordnung vollzieht und über welche Möglichkeiten die Führung verfügt, dieses Werden von Organisationen zu beeinflussen. Deutlich wird dies anhand einer detaillierten Fallstudie zur Reorganisation eines Transportunternehmens.

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Die Populationsokologie konzentriert sich bei ihrer Analyse auf einen Zeitpunkt. Diese Zeitpunktanalyse endet in der Frage, ob die Ordnung der Organisation in der jeweiligen Ordnung der Umwelt iiberlebensfahig ist. Es wird aber nicht thematisiert wie sich die Ordnung der Umwelt und die Ordnung der Organisation im Zeitverlauf konstituieren und sich gegenseitig beeinflussen. Becker (2004: 262) weist darauf hin, dass die „Evolutionstheorie nichts tiber [die] optimale Anpassung [aussagt], sondem nur iiber erfolgreiche Selektion in dem Sinne, dass ein Phanotyp nicht eliminiert wurde".

Das Erkenntnisinteresse dieser Theorie besteht in der Beantwortung der Frage: „wie Organisationen ihren Bestand durch Anpassung an eine komplexe und veranderliche Umwelt sichem. Dieses Bestands- und Anpassungsproblem wird als Problem menschlichen (Entscheidungs-) Verhaltens formuliert" (Berger & Bemhard-Mehlich 2002: 133). Chester I. Barnard begriindete mit seiner Arbeit „The Functions of the Executive" (1938), den Ausgangspunkt fiir die verhaltenswissenschaftliche Entscheidungstheorie. Als Ziel bzw.

Dieses Bestands- und Anpassungsproblem wird als Problem menschlichen (Entscheidungs-) Verhaltens formuliert" (Berger & Bemhard-Mehlich 2002: 133). Chester I. Barnard begriindete mit seiner Arbeit „The Functions of the Executive" (1938), den Ausgangspunkt fiir die verhaltenswissenschaftliche Entscheidungstheorie. Als Ziel bzw. Erkenntnisinteresse seiner Arbeiten betrachtet er die Analyse der Anpassungsprozesse von Organisationen, durch welche das tjberleben der Organisationen gesichert wird. „0b eine Organisation iiberlebt, hangt von der Erhaltimg eines hochst komplexen Gleichgewichts in einer standigen sich verandemden Umgebung physischer, biologischer und sozialer Faktoren, Elemente und Krafte ab, die eine standige Neuordnung der Prozesse innerhalb der Organisation verlangen.

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