Industrielle Keramik: Zweiter Band Massen, Glasuren, by Felix Singer, Sonja S. Singer, Kurt Zimmermann, A. Böhmeke,

By Felix Singer, Sonja S. Singer, Kurt Zimmermann, A. Böhmeke, E. Jäger

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Betrachtet guy den ProzeB des Konstruierens hinsichtlich sei ner Tatigkeiten, so kann guy feststellen, daB bei ihm vor al lem Informationen gewonnen, verarbeitet und ausgegeben werden mussen; guy spricht von einem Informationsumsatz / 1 /. Ein hoher Zeitanteil wird hierbei fur die Informationsbeschaf fung benotigt, die je nach Tatigkeitsbereich 15% bis 20% der gesamten Konstruktionszeit betragt / 2 /.

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Eine Forsteritmasse kann auch aus Rohstoffen hergestellt werden, die nicht hauptsachlich aus Forsterit bestehen, z. B. durch Brennen von Talkum oder Serpentin mit Magnesiumoxid, wobei eine Reaktion in festem Zustand bei 1000 DC beginnt und bei 1200 DC quantitativ wird. So arbeitet man nicht, wenn ein naturlicher Olivin zur Verfiigung steht. Feuerfeste Olivin- und Forsteritsteine reagieren bei keiner Temperatur mit Magnesit-Chrommagnesit- und Chromitsteinen. Auch mit Silikasteinen reagieren sie bis zu 1450 DC nicht, bei hoherer Temperatur mussen sie von den Forsteritsteinen durch Chromitsteine getrennt werden.

Dies letztere Mineral erwies sich als besonders geeignet und ist daher in den handelsiiblichen Steinen angewandt worden. Die resultierenden Phasen und daher die Menge an Dikalziumsilikat konnen ziemlich genau aus dem Phasendiagramm des Dreistoffsystems CaO-AI2 0 a-Si0 2 abgelesen werden [B 62]. Die Feuerfestigkeit von Dolomit-Serpentingemischen kann man aus Diagrammen entnehplen, die BRAUISKI [B 108] kiirzlicb ausgearbeitet hat. TabeIIe 85. Typische Analysen von semistabilen und stabilen Dolomitsteinen aus Gropbritannien Diese zeigen zwei Minima [026] bei 40% Dolomit + 60% Semistabil Stabil Serpentin bei 1520 DC, und % % bei 3% Dolomit + 97% Serpentin bei 1740 °C und 4,3 Si0 2 14,4 3,4 2,5 Fe 2 0 a ein Maximum bei 25% 2,2 Al 1,5 20 a Dolomit + 75% Serpentin CaO 51,7 40,0 bei 1825 °C.

33 Feuerfeste Produkte aus Dolomit Die p-y-Umwandlung des Dikalziumsilikats kann durch den Zusatz von kleinen Mengen Cr20 a, B 2 0 a, P 2 0 S oder anderer Stabilisatoren verhiitet werden. Um einen "stabilisierten" Dolomitstein herzustellen, muB man also einmal den freien Kalk binden und zugleich das entstandene p-Dikalziumsilikat stabilisieren. Die Stabilisierung, die mit Hilfe verschiedener silikatischer Minerale erreicht wird, ist untersucht worden z. B. bei Flint, Steatit, Olivin, ball- und China clays, Schlacken usw.

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