Karpatenfürst (Erotischer Vampirroman) by Kim Landers

By Kim Landers

Osteuropa im 19. Jahrhundert: Anton Drazice kehrt nach Prag zurück, um die Dcera, den Orden der Vampirjägerinnen, auszurotten. Einzig Daniela, ein Mischwesen aus Dcera und Dhampir, kann entkommen.
Drazice reist nach Rumänien in die Karpaten, um mit Fürst Valerji cel Bâtrân, Oberhaupt eines der ältesten und mächtigsten Vampirclans, zu paktieren. Als Daniela erfährt, dass Drazice in die Karpaten zu dem Vampirfürst gereist ist, schließt sie sich fahrenden Zigeunerinnen, Bluthuren, an und folgt ihm. Mehrere Vampire, unter ihnen Fürst Valerji, suchen die Bluthuren im Zigeunerlager auf. In Notwehr tötet Daniela einen der Vampire.
Getrieben von seinem Verlangen, Daniela zu besitzen, droht Valerji, sie und die Zigeunerinnen wegen des Mordes an seinem Gefolgsmann zu töten, wenn Daniela ihm nicht für Liebesdienste zur Verfügung steht. Daniela fühlt sich von dem dunklen Fürsten angezogen und lässt sich willig verführen. Doch Drazice sinnt nach wie vor auf Rache, und auch Valerji würde nicht zögern, sie töten, wüsste er um Danielas wahre Identität ...

Band 2 von Kim Landers' Serie um den Orden der Dcera.

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Unter seinem grünen Frack glänzte eine Seidenweste mit aufwendiger Stickerei. Seine langen, schlanken Beine steckten in einer hellgrauen Wollhose und endeten in schwarzen Stiefeln. Er trug eine Reitgerte in der Hand und schlug sie lässig in seine Handfläche. Seine schwarzen Augen blickten amüsiert auf sie herunter. Ihr Herz klopfte heftig. Bei Gott, sie hatte fast vergessen, wie gut er aussah und welche Anziehungskraft er noch immer auf sie ausübte. Die goldglänzenden, kunstvoll drapierten Locken, die sein jungenhaftes Gesicht umrahmten und ihm das Aussehen eines Engels verliehen, bildeten den perfekten Kontrast zu seiner schwarzen Seele.

Zorn stieg auf. Sie musste ihn retten, um jeden Preis. Wo waren ihre Gefährtinnen? Warum hörten sie nicht das Treiben? Ihre Fragen blieben unbeantwortet, denn der Zigeunervampir attackierte sie aufs Neue. Verdammt, sie musste zuerst diese Bestie erledigen, um den Jungen zu befreien, und zwar schnell, bevor diese Blutsauger ihn als Hors d’œuvre genossen. Sie spurtete los und sprang über seinen Kopf hinweg. „Jetzt werde ich langsam wütend“, knurrte er. Sie hatte ihre Armbrust und das Schwert beim Sturz verloren.

Sie schob den Jungen beiseite gegen den Stamm und bedeutete ihm mit Gesten, still zu bleiben und sich nicht zu bewegen. „Da hat ihn sich einer vor uns geschnappt. “ Der Große stützte empört die Hände in die Hüften und sah zur Baumkrone auf, in der sich Daniela versteckte. Über den einfältigen Gesichtsausdruck des Vampirs hätte sie fast laut gelacht. Die dachten doch tatsächlich, ein anderer Vampir hätte ihnen die Beute vor der Nase weggeschnappt. Umso besser für sie. „Gib ihn heraus, Pavel. Ich will ihn.

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