Kontinuierliche Flüssigkeitsdichtemessung: Grundbegriffe der by Hans Hart

By Hans Hart

Die Flüssigkeitsdichte ist eine Meßgröße, mit deren Hilfe viele Probleme der Betriebskontrolle gelöst werden können. Obwohl die Bemühungen, die Dichte kontinuierlich zu messen, schon längere Zeit im Gange sind, ist die Entwicklung noch immer nicht abgeschlossen. So gibt es auch heute noch viele Betriebskontrollprobleme, die durch eine kontinuierliche Mes­ sung der Flüssigkeitsdichte zufriedenstellend gelöst werden könnten, die aber infolge fehlender Kenntnisse oder auf Grund technischer oder orga­ nisatorischer Schwierigkeiten bisher offengeblieben sind. Deshalb erschien es angebracht, die Möglichkeiten der kontinuierlichen Flüssigkeitsdichte­ messung einmal etwas ausführlicher darzustellen, als es im Band "Flüssig­ keitsanalysen-Meßtechnik" RA 26 möglich warfare. Eine solche detaillierte Darstellung bot zugleich die Möglichkeit, auf einige meßtechnische Probleme von allgemeinerer Bedeutung etwas näher ein­ zugehen und sie am konkreten Beispiel zu erläutern. Die entsprechenden Abschnitte, in denen derartige Grundfragen der Betriebsmeßtechnik behandelt werden, sind durch Sterne kenntlich gemacht. Anschließend werden diese Fragen jeweils durch Beispiele aus dem Bereich der Flüssig­ keitsdichtemessung weiter verdeutlicht. Dabei sind diese Beispiele nicht in erster Linie nach ihrer Bedeutung für spezielle Meßprobleme, sondern vorzugsweise nach ihrer Eignung für die Demonstration derartiger meß­ technischer Grundlagenprobleme ausgewählt. Die bei der Besprechung einiger industriell hergestellter Meßeinrichtungen benutzten Gerätenamen sind z. T. geschützte Warenzeichen. Ihre Ver­ wendung im vorliegenden textual content bedeutet jedoch nicht, daß sie zu ander­ weitiger Benutzung frei sind. Die Angabe der technischen Parameter der erwähnten Geräte ist stellen­ weise lückenhaft, da manche der benötigten Informationen nicht zugäng­ lich waren. Deshalb wären Autor, Herausgeber und Verlag für weitere Unterlagen und andere weiterführende Hinweise dankbar.

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Für die Umwandlung der Eintauchtiefonänderung in einen geeigneten Ausgangswert sind bereits die verschiedensten Möglichkeiten diskutiert worden. Ein pneumatischer Ausgangswert läßt sich gewinnen, wenn ein flüssigkeitsgefülltes, oben offenes Aräometer benutzt wird, in das ein Sondenrohr ("Perlrohr") eintaucht, das die Änderungen des Niveaus mißt, die durch Eintauchtiefenänderungen verursacht werden ({A 12} in Tafel 4). 47 Zur Erzeugung elektrischer Ausgangswerte dienen die b3i den vorigen B3ispielen bereits beschriebenen induktiven Geber ({A 11} in Tafel 4), die in der Praxis am weitesten verbreitet sind.

Im Signalflußplan (Bild 50) ist ein Gerät mit einem verschiebbaren Keil zur Verändorung der Vergleichsstrahlungsintensität angenommen. Normalerweise dienen 500 mOi 1370S als Strahlenquelle und eine argongefüllte Ionisationskammer (25 kpJcm 2 Überdruck) als Detektor. Die Ansicht des Gerätes (Bild 51) läßt die Anordnung der wichtigsten Bauteile an der Meßgutleitung erkennen. Bei normalen Meßbedingungen sind Dichteändenmgen von 0,001 gJcm 3 gut nachweisbar. Der Meßwert eines Platinwiderstandsthermometers wird benutzt, um eine Temperaturkompensation zu erreichen.

Flüssigkeitssäule gemessen, sondern die Abweichung dieser Druckdifferenz von der Druckdifferenz einer Wassersäule. Das zuströmende Wasser W durchfließt zuerst eine Rohrschlange R, um tJ ~J1! A G I Z Bild 32. Diffel'enzdruck-Dichtemeßgerät mit Membranen als Druckmeßfühler [3 J (Erklärung der Buch8taben im Text) M die Temperatur des Meßgutes anzunehmen (vgl. Abschn. ), und gelangt aus der unteren Druckmeßdose durch die hohle Verbindungsstange V mit der Öffnung Ö in die obere Dose D, deren Membran mit dieser Stange fest verbunden ist.

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