Lesehefte Deutsch als Fremdsprache - Niveaustufe A2: Dr. by Franz Specht

By Franz Specht

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Man versuchte zu überprüfen, ob man es mit Hunden zu tun bekommen könnte und mit wie vielen Mitarbeitern in dem Betrieb zu rechnen war. All dies waren Vorsichtsmaßnahmen, um böse Überraschungen so weit wie nur möglich zu vermeiden. In unserem Fall kamen wir zu dem Ergebnis, dass wir zeitgleich mit drei Mitarbeitern in das Privathaus und mit fünf Leuten in den Betrieb gehen würden, und ein Kollege das uns bekannte Bankschließfach versiegeln sollte. Das war bestimmt meine Alte Etwa zwei Wochen nach dem Besuch der verlassenen Ehefrau in unserer Dienststelle war alles vorbereitet.

Ein Griff in meine Aktentasche und ich merkte sofort, dass der Durchsuchungsbeschluss fehlte. Zu dumm, ich musste das Papier bei der Frühbesprechung in der Kantine liegen gelassen haben und schämte mich ob meiner peinlichen Vorstellung an der Haustür der Architektengattin. « Eine schreckliche Situation. Ich bat die Frau, ihren Mann im Büro anzurufen, damit er die Rechtmäßigkeit der Durchsuchung bestätigte. Das tat die Dame dann auch, und wir durften nach quälend langen Minuten des Wartens, unter strenger Beobachtung des Schäferhundes, endlich das Haus betreten.

Unser Beschuldigter öffnete die Tür und baute sich mit seinen gut 1,90 Metern und geschätzten 120 Kilo Gewicht mit grimmiger Miene vor uns auf. Einer der unschönen Momente im Leben eines Steuerfahnders, aber der Mann sah bedrohlicher aus, als er es in Wirklichkeit war. Er ließ uns ohne weitere Fragen eintreten, sagte kaum ein Wort und beobachtete mit eng zusammengekniffenen Augen, wie wir eine Schublade nach der anderen in seinem Schreibtisch öffneten. Schon bei der Durchsicht der ersten Unterlagen stieß ich schnell auf einen veritablen Versicherungsbetrug in Zusammenhang mit einem mutmaßlich fingierten Einbruch, aber das hatten andere Stellen zu bearbeiten.

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