Fremdling (Erster Roman des Atevi-Zyklus) by Caroline J. Cherryh

By Caroline J. Cherryh

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Aber nicht darauf; darauf zugehen wollte er nicht. Er wagte es nicht, Luft zu holen, rührte sich nicht aus Angst, das Ding könnte sich auf ihn zubewegen. Wie lange schon, so fragte er sich, war dieses Auge auf ihn gerichtet, ohne daß er es bemerkt hatte. Dann wurde es wieder dunkel; die Maschine verschwand hinter den Büschen. Er ging in die Hocke, bereit aufzuspringen, gleichzeitig aber auf der Hut, seine Deckung preiszugeben, da zu fürchten war, daß ihm ein weiteres Auge mit mechanischer Geduld auflauerte; womöglich vermochte es durch Sträucher und Felsen hindurchzuspähen.

Ein Auge, dachte er; ein einzelnes Maschinenauge, ihm zugewandt, aber unbewegt. Vielleicht hatte es ihn noch nicht entdeckt. Manadgi war gekommen, um auf die Fremden zuzugehen. Aber nicht darauf; darauf zugehen wollte er nicht. Er wagte es nicht, Luft zu holen, rührte sich nicht aus Angst, das Ding könnte sich auf ihn zubewegen. Wie lange schon, so fragte er sich, war dieses Auge auf ihn gerichtet, ohne daß er es bemerkt hatte. Dann wurde es wieder dunkel; die Maschine verschwand hinter den Büschen.

In den Labors oben in der Raumstation ließen sich solche Vorgänge simulieren. Hübsche Effekte kamen dabei zustande. Aber von rosafarbenen Wolken hatte man da oben keine Vorstellung. Zu dumm, dachte Ian. Die nachzumachen müßte doch auch noch möglich sein, mit Scheinwerfern und Farbfiltern. Sieht hübsch aus, hatte Julio von der Barackentür aus gesagt; hübsch und kalt, viel Spaß. Estevez mit seiner Filtermaske und dem Thermoanzug: ein Spezialist für trophische Systeme, der allergisch war gegen natürliche Umwelteinflüsse.

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